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Anschlussfinanzierung: Wenn Ihre Zinsbindung ausläuft
Ihre Hausbank schickt Ihnen kurz vor Ende der Zinsbindung ein Verlängerungsangebot. Bevor Sie unterschreiben, lohnt sich ein Vergleich. Oft geht es um mehrere tausend Euro.
Ihre drei Möglichkeiten
| Weg | Was passiert | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| Prolongation | Sie verlängern bei Ihrer bisherigen Bank zu neuen Konditionen. | Wenn das Angebot im Vergleich mithalten kann. |
| Umschuldung | Eine andere Bank löst Ihr Darlehen zum Ende der Zinsbindung ab. | Wenn andere Banken deutlich bessere Konditionen bieten. |
| Forwarddarlehen | Sie sichern sich die Konditionen heute für einen Termin in der Zukunft. | Wenn Sie steigende Zinsen befürchten und Planungssicherheit wollen. |
Der richtige Zeitpunkt
- Bis zu fünf Jahre vorher: Mit einem Forwarddarlehen können Sie Konditionen in der Regel schon so früh festschreiben. Dafür zahlen Sie einen Zinsaufschlag, der mit der Vorlaufzeit steigt.
- Etwa zwölf Monate vorher: Spätestens jetzt sollten Sie Angebote vergleichen.
- Drei bis sechs Monate vorher: In diesem Zeitraum fällt bei vielen Banken noch kein Forward-Aufschlag an. Planen Sie genug Zeit für Unterlagen und die Übertragung der Grundschuld ein.
Nach zehn Jahren dürfen Sie kündigen
Haben Sie eine Zinsbindung von mehr als zehn Jahren vereinbart, können Sie Ihr Darlehen zehn Jahre nach der vollständigen Auszahlung mit einer Frist von sechs Monaten kündigen, ohne Vorfälligkeitsentschädigung (§ 489 BGB). Das kann sich lohnen, wenn die Zinsen gesunken sind.
Was ich für Sie erledige
Ich vergleiche das Angebot Ihrer Bank mit Angeboten aus über 400 Banken, prüfe die Restschuld und Ihren Tilgungsplan und kümmere mich bei einem Wechsel um die Abstimmung mit beiden Banken und die Übertragung der Grundschuld.
Rechnen Sie Ihre neue Rate vorab im Finanzierungsrechner durch. Tragen Sie dort einfach Ihre Restschuld als Darlehensbetrag ein.